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Mülltrennung – Wie Unternehmen und Haushalte ihren Müll richtig trennen

Mülltrennung ist der effizienteste Weg, um das Recycling zu fördern. Doch was bedeutet Mülltrennung eigentlich, warum ist Mülltrennung so wichtig und welche Pflichten bestehen in Deutschland für Haushalte und Unternehmen?

Warum Mülltrennung?

Müll ist ein Rohstoff, eine Ressource bzw. Produkt, welches nicht länger gebraucht wird. Wenn Abfälle aus verschiedenen Materialien vermischt wird, entsteht ein Gemisch, welches auf Grund der aufwendigen nachträglichen Trennung meist verbrannt wird.

Richtige Mülltrennung ermöglicht jedoch, die Abfallfraktionen separat zu sammeln und wiederzuverwerten. Je besser der Abfall getrennt ist, desto besser kann dieser recycelt werden. Durch das Recycling werden primäre Rohstoffe gespart und somit die Umwelt und die Ressourcen geschont.

Mülltrennung in Deutschland

Durch getrenntes Sammeln und Entsorgen der Abfallfraktionen kann eine hohe Recyclingquote erreicht werden. Ein Beispiel ist Papier, welches in Deutschland ein wichtiger Faktor in der Mülltrennung ist. Wenn Papier getrennt entsorgt und recycelt wird, kann es bis zu 7 Mal wiederverwertet oder verwendet werden.  Recycelte Produkte sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch günstiger – hier haben alle etwas von!

Mülltrennung spart also Geld, senkt die Nachfrage an primären Rohstoffen und verkleinert den ökologischen Fußabdruck Ihres Haushalts oder Unternehmens.

Eine Übersicht des statistischen Bundesamtes belegt, dass das Abfallaufkommen in Deutschland seit 2000 um mehr als 10% gestiegen ist. die Verwertungsquote der Hauptabfallströme hat sich im gleichen Zeitraum verbessert. Weitere Verordnungen, wie die novellierte Gewerbeabfallverordnung, sollen die Recyclingquoten weiter verbessern, insbesondere bei Bau- und Abbruchabfällen, die den größten Anteil des Abfallaufkommens darstellen.

Jährlich fallen in Deutschland etwa 16 Millionen Tonnen Rest- und Sperrmüll an. Dank effizienterem Recycling sind schädliche Methanemissionen seit 1990 um 80% zurückgegangen, so ein Beitrag des Greenpeace-Magazins.

Mülltrennung Übersicht

In Deutschland ist Mülltrennung seit langem ein wichtiges Thema, um einen Beitrag in Sachen Umweltschutz zu leisten. Nachstehend eine Übersicht der Abfallfraktionen, die deutsche Haushalte und Unternehmen trennen müssen:

Sondermüll (gefährlicher Abfall)

Neben den oben aufgeführten Abfallfraktionen schreibt das Gesetz vor, dass Sondermüll auf Grund seiner Inhaltsstoffe nicht mit dem gewöhnlichen Abfall entsorgt werden darf. Unter Sondermüll fallen Abfälle, die Schadstoffe, giftige, umweltgefährdende oder gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Hierzu zählen:

  • Batterien
  • Elektrogeräte
  • Fahrzeuge
  • Chemikalien

Für die Entsorgung von Sondermüll aus Haushalten hat jede Kommune eigene Vorschriften getroffen, die Sie beim Entsorger Ihrer Stadt erfragen können.

Mülltrennung Gesetze


Mülltrennung wird vom Gesetzgeber streng reguliert und überwacht, da die richtige Entsorgung und das Recycling von hoher Wichtigkeit sind. Die Vorschriften rund um die Mülltrennung sind in über 30 verschiedenen Gesetzen festgelegt, die in Deutschland und teilweise in der gesamten EU gelten. Dies sind die wichtigsten Gesetze der Mülltrennung, die Sie kennen sollten:

  1. Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV)
    Schreibt die Abfallfraktionen sowie die Getrenntsammlung und -entsorgung von gewerblichen Abfällen und Bau- und Abbruchabfällen vor. Betrifft deutsche Unternehmen.
  2. Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV)
    Bezeichnung der Abfälle sowie Bewertung der Gefährlichkeit der Fraktionen.
  3. Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
    Gesetz zur Sicherstellung und Optimierung der umweltfreundlichen Entsorgung von Abfällen und Förderung des Recyclings.
  4. Batteriegesetz (BattG)
    Schreibt Inverkehrbringen, Rücknahme und Entsorgung von Batterien vor. Als Verbraucher, egal ob privat oder als Unternehmen, sollten Sie sich merken, dass Batterien nicht im Restmüll entsorgt werden dürfen, sondern als Sondermüll gelten.
  5. Umweltstatistikgesetz (UStatG)
    Falls Sie sich fragen, wie wichtige Entscheidungen und Statistiken zum Thema Abfall entstehen, ist das Umweltstatistikgesetz die Antwort. Es dient als Grundlage zur Datenerfassung in Deutschland und Europa.
  6. WEEE- Richtlinie Elektro- und Elektroaltgeräteverordnung
  7. 







Richtige Mülltrennung – so geht’s

Deutsche Haushalte sind in der Regel zum Aufstellen einer Restmülltonne, Papiermülltonne sowie Biotonne verpflichtet. Glascontainer gibt es in den meisten Wohngebieten und Batterien können in vielen Supermärkten abgegeben werden. Gelbe Säcke werden bei der Stadt oder in Supermärkten ausgegeben und werden regelmäßig abgeholt.

Für Unternehmen ist die richtige Mülltrennung jedoch etwas aufwendiger, denn zum Einen gibt es mehr Abfallfraktionen als bei privaten Haushalten, zum Anderen unterliegen Betriebe der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV), die eine Getrenntsammlung sowie Dokumentationspflicht vorschreibt.

  1. Stellen Sie fest, welche Abfallfraktionen im Unternehmen anfallen.
  2. Legen Sie die Menge jeder Abfallfraktion fest (Tipp: Nutzen Sie den Rechner der Mein Recycling App).
  3. Stellen Sie für jede Abfallfraktion einen eigenen Behälter auf. Erwägen Sie bei >50kg/Woche einer Abfallsorte die Aufstellung mehrerer Behälter.
  4. Sammeln Sie Abfall getrennt und dokumentieren Sie die Getrenntsammlung gemäß GewAbfV.

Mülltrennung mit der Mein Recycling App

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Die Mein Recycling App ist ein Rundumpaket für die gewerbliche Mülltrennung und -entsorgung und erfordert keinerlei Änderungen an Ihren bestehenden Verträgen oder Wechsel Ihrer Entsorgungsunternehmen.


Source Statistic Greenpeace: https://www.greenpeace-magazin.de/der-muell-und-die-mythen

Source Image/Statistic: http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/statistiken/allgemeine-abfallwirtschaft/verwertungsquoten-der-hauptabfallstroeme/

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