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Zeit ist Geld: 3 Methoden zur Kostenoptimierung im Abfallmanagement

Kosten sparen AbfallwirtschaftDie novellierte Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) bringt für deutsche Unternehmen wesentliche Änderungen im Abfallmanagement mit sich. Während die Novelle das Ziel verfolgt, das Recycling voranzutreiben und somit die Umwelt und die Ressourcen zu schonen, sehen Geschäftsführer in der Novelle auch größeren Zeitaufwand sowie zusätzliche Kosten.

Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten zur Kostenoptimierung im Abfallmanagement Sie trotz GewAbfV unbedingt nutzen sollten.

1. Kapazitäten optimal ausschöpfen

Geschäftsführer sind bemüht, die betrieblichen Kosten im Verhältnis zum Nutzen möglichst gering zu halten. Um das Kosten-Leistungsverhältnis zu optimieren gilt es, die Kapazitäten im Betrieb optimal zu nutzen.

Im Bereich der Abfallwirtschaft schöpfen Sie die Kapazität bestmöglichst aus, indem Sie die Wahl der Abfallbehältnisse bewusst planen. Analysieren Sie das Abfallaufkommen Ihres Betriebes, indem Sie das durchschnittliche Volumen für jede Abfallfraktion berechnen. Fällt in Ihrem Betrieb viel Abfall an, ist ein täglicher Durchschnittswert eine empfehlenswerte Grundlage. Für Betriebe mit normalem bis geringem Abfallaufkommen empfiehlt sich als Richtwert das wöchentliche oder monatliche Volumen je Fraktion. Das Abfallvolumen im Unternehmen zu kennen hilft Ihnen, für jede Abfallfraktion die optimale Anzahl Abfallbehälter in der richtigen Größe aufzustellen. Des Weiteren sparen Sie Kosten, indem überflüssige Behältnisse vermieden werden.

Mitarbeiterplanung AbfallwirtschaftEin weiterer Faktor, wie Sie als Unternehmer die Kapazitäten optimal ausschöpfen, befindet sich im Bereich der Mitarbeiterplanung. Planen Sie die Aufstellung der Abfallbehälter so, dass Mitarbeiter diese schnell erreichen können. Lange Wege zum Entsorgen von Abfällen ist ein unnötiger Zeitaufwand, der mit Mehrkosten verbunden ist.

Planen Sie den Einsatz von Abfallbehältern und platzieren Sie diese strategisch auf dem Gelände oder der Baustelle, um Zeit und Kosten zu sparen, indem Kapazitäten optimal ausgeschöpft werden.

2. Entsorgungen vorausschauend planen

Überfüllte Tonnen, überforderte Mitarbeiter und überfällige Entsorgung – ein Ärgernis für Geschäftsführer und Mitarbeiter.

Planen Sie Ihre Entsorgungen vorausschauend, um Situationen von überfüllten Abfallbehältnissen bestmöglichst vorzubeugen. Organisation steht im Einklang mit einer optimalen Nutzung der betrieblichen Kapazitäten (Punkt 1). Doch nicht nur intern können Kosten und Zeit gespart werden, sondern auch im Bereich der Entsorgungen.

Jede Entleerung Ihrer Abfallbehältnisse ist mit Kosten verbunden. Um Kosten zu sparen kann es von Vorteil sein, Entleerungen zu bündeln. Arbeiten Sie derzeit mit verschiedenen Entsorgungsunternehmen zusammen? Prüfen Sie, ob sich mehrere Abfallfraktionen durch ein Unternehmen übernehmen lassen, welches verschiedene Abfallbehälter zeitgleich abholen kann.

Entsorgungen planenAuch können Sie nicht verderbliche Materialien wie Papier in kleineren Papiertonnen sammeln und diese in einen großen Papiercontainer umfüllen, den Sie, statt wie bisher wöchentlich, nur noch alle zwei Wochen oder einmal im Monat entleeren lassen müssen.

Durch vorausschauendes Planen der Abholungen und Struktur der einzelnen Abfallfraktionen lassen sich effektiv Kosten im Betrieb einsparen.

3. Kosten sparen dank Digitalisierung

Das Unternehmen wächst, der Arbeitstag ist immer viel zu kurz – viele Unternehmer kennen dieses Problem. Zeitmanagement ist daher unerlässlich, was sowohl für die eigene Zeit, als auch für die der Mitarbeiter gilt.

Die Pflichten der Gewerbeabfallverordnung gelten für jedes Unternehmen und sollten daher nicht außer Acht gelassen werden, ansonsten drohen hohe Geldbußen. Dennoch sollte die Umsetzung der GewAbfV nicht zu einer Zeitfalle für Unternehmer werden.

Besonders zeitintensiv wird hierbei die Dokumentationspflicht erfahren. Während sich der Prozess der Getrenntsammlung sowie der Entsorgungsprozess (siehe Punkt 1 und 2) mit einigen strukturellen Veränderungen einfach optimieren lässt, ist die Dokumentationspflicht ein fortlaufender Prozess. Es gilt, die gesamte Abfallsituation im Betrieb zu dokumentieren, inklusive sämtlicher Nachweise, die eine vorschriftsgemäße Trennung, Abholung und Verwertung durch Entsorger bescheinigen.

Digitale AbfallwirtschaftDurch Digitalisierung der Dokumentation kann mehr Zeit gespart werden, als viele Unternehmer vielleicht denken. Während die klassische Dokumentation durch manuelles Ausfüllen von Stammblättern und Tabellen, einscannen und abheften von Rechnungen und Belegen großen Zeitaufwand bedeutet, lässt sich durch Digitalisierung dieser zeitintensiven Vorgänge wertvolle Zeit sparen. Und Zeit bedeutet nun einmal Geld.

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